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1. Integrationsbotschafter

 
Entwicklung einer Kommunikationsstruktur mit und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
 
Hierzu wurde ein Gremium von derzeit drei Integrationsbotschafter/-innen (türkischer, marokkanischer, russischer Abstammung), die gute Beziehungen zu ihren Landsleuten pflegen und aufgrund ihrer guten Kontakte Informationen weiterleiten und in ihrer Muttersprache übersetzen können, gegründet. Die Botschafter/-innen werden in der Regel entsandt, um Projekte, Maßnahmen und Aktionen der einzelnen Arbeitsgruppen in Moscheen, Kulturvereinen und bei sonstigen Zusammenkünften vorzustellen. Des Weiteren ist es die Aufgabe der Botschafter/-innen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu mobilisieren, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und sich beispielsweise in den Arbeitsgruppen zu engagieren.
 
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2. Projekt: Rucksack

 
Ein Konzept zur Sprachförderung und Elternbildung im Elementarbereich (in Kindertagesstätten).
 
Das Programm „Rucksack“ geht die Förderung von Kindern im Elementarbereich mehrdimensional und systematisch an: Es berücksichtigt die Entwicklung der Kinder in Bezug auf ihre Lebenswelt und ihre Familie. Mütter, Väter, Erzieher und Erzieherinnen werden Partner für die Sprachförderung der Kinder. Rucksack zielt auf die Förderung der Muttersprachenkompetenz, auf die Förderung des Deutschen und auf die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung ab. Dabei werden die Mütter als Expertinnen für das Erlernen der Erstsprache angesprochen, nicht orientiert an ihren Defiziten, sondern an ihren Stärken. Durch Anleitung und mit Hilfe von Arbeitsmaterialien werden sie auf die Förderung der Muttersprache vorbereitet. Mütter werden so in ihrer Sozialisationskompetenz gestärkt. Sie treffen sich einmal in der Woche und führen gemeinsame Aktivitäten durch, die sie in der Woche mit ihren Kindern zu Hause durchführen sollen. Während dieser Treffen lernen sie den Wert von Literatur, Bilderbüchern, Liedern, den Wert des Spielens und Malens sowie die Verbindung von Sprache und Handeln für die Entwicklung ihres Kindes in der alltäglichen Beschäftigung kennen. Mit der kontinuierlichen Vermittlung des Programms über neun Monate wächst auch ihre muttersprachliche Kompetenz – ein Zuwachs, der sich unmittelbar auf die Sprachentwicklung ihrer Kinder auswirkt.
Das Projekt „Rucksack“ wird derzeit in den Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche (BKJ); der Kindertagesstätte Herz-Jesu und des Familienzentrums Jahnstraße in türkischer, arabischer und berberischer Sprache umgesetzt.
 
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3. Benimmkurs

 
Die wichtigsten Ziele des Projekts sind Respekt und Höflichkeit zu entwickeln, die Akzeptanz der Andersartigkeit zu fördern und das Selbstwertgefühl sowie die Konsensfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken. Weiteres Ziel des Projekts ist das Kennenlernen kulturell und sozial verträglicher Verhaltensregeln im Alltag. Der Umgang mit Autoritätspersonen, mit einer anderen Generation, anderen Kultur sowie mit dem jeweils anderen Geschlecht soll handlungsorientiert trainiert und reflektiert werden.
Das Frauen-/Männerbild der anderen Kultur wird häufig von Klischees, Vorurteilen und Missverständnissen geprägt. Dem soll entgegen gewirkt werden. Die Unterschiedlichkeit des Rollenverhaltens in verschieden Kulturen soll reflektiert werden. Mädchen und Jungen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte werden aktiv beteiligt.
Durch das Erlernen von kultur- und sozialverträglichen Verhaltensformen sollen die Gefahren eines Schulabruches minimiert und der Start in das Ausbildungs- und Berufsleben erleichtert werden.
Der erste Kurs findet in der Gesamtschule „Waldschule“ Eschweiler statt.
 
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4. Sonderprojekt: Sprachmotivationskurs für Migrantinnen

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -        
Im Stadtteil Eschweiler-Ost leben traditionell zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Viele von ihnen verfügen auch nach langjährigem Aufenthalt in Eschweiler nur über geringe Deutschkenntnisse. Dies behindert ihre berufliche und soziale Integration.
Angebote, die das Erlernen der Sprache ermöglichen, beschränken sich im Wesentlichen auf Veranstaltungen von klassischen Weiterbildungseinrichtungen mit einem „formalisierten“ Lernansatz. Ohne die Angemessenheit eines solchen Lernansatzes grundsätzlich in Frage zu stellen, bleibt jedoch zu festzuhalten, dass diese Lern- und Lehrform auf viele Vorbehalte von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte trifft, die die wünschenswerte  Akzeptanz solcher Angebote reduziert. Männer und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte haben in der Regel eine oder manche auch keine Schulausbildung absolviert, die sie dann oft vor der Annahme eines neuen formalisierten Lernangebotes zurückschrecken lässt. In Eschweiler fehlen derzeit vor allem „niedrigschwellige“ Angebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zum Deutschlernen.

Zur Unterstützung von Frauen bei der Lösung sprachlicher Probleme im Alltag wurde ein Deutschkurs in der Bürgerbegegnungsstätte Eschweiler Ost für die Laufzeit von einem Jahr eingerichtet.


 

5.  Aktion: Lesewettbewerb

 
Im Rahmen des Euregionalen Familientages am 17.05.2009 wurde ein Lesewettbewerb für Kinder der 4. bis einschließlich 6. Klasse auf der Seebühne ausgerichtet. Hierbei wurde den Schüler/Innen die Aufgabe gestellt, eine Geschichte in zwei Sprachen vorzutragen. Zum einen in der Muttersprache und zum anderen in Deutsch. Die besten zwei Vorleser/Innen erhielten jeweils 50,00 € für die Klassenkasse.

 

 

Arbeitsgruppe Bildung und Sprachförderung

Ansprechpartnerin: Julia Albertz

Rathaus der Stadt Eschweiler, Johannes-Rau-Platz 1, 52249 Eschweiler

Zimmer 172, Telefon: 02403/71-726

E-Mail: julia.albertz@eschweiler.de

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