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1. Gesundheitswegweiser für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

 
In Zusammenarbeit mit der BKK ALP plus wurde ein Gesundheitswegweiser für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte entwickelt. Dieser enthält grundsätzliche Informationen zu unserem Gesundheitssystem und liegt in deutscher, russischer, türkischer, französischer, englischer und arabischer Sprachen vor.

 

2. Übersetzungs-/Begleitservice für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

 
Es gibt Situationen im Alltag von Frauen und Männern mit Zuwanderungsgeschichte, die aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten in deutscher Sprache häufig auftreten: sie werden krank und können dem Arzt oder der Ärztin ihre Beschwerden nicht erklären, ihr Kind hat Probleme in der Schule und ein Gespräch mit der Lehrkraft ist nicht möglich, sie haben ohne Bestellauftrag Ware von einem Versandhaus erhalten und können diese nicht reklamieren, sie haben ein Schreiben von einer Behörde, Bank oder Krankenkasse erhalten und verstehen den Inhalt nicht oder sie möchten einen Antrag stellen oder ein Gewerbe anmelden und haben Probleme beim Ausfüllen der Formulare.
 
Der Übersetzer- und Begleitservice soll daher Personen in diesen Lebenslagen unterstützen und begleiten. Derzeit stehen fünf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen mit Kenntnis in türkischer, arabischer, russischer und polnischer Sprache an folgenden Orten zur Verfügung:  
 
Bürgerbegegnungsstätte Eschweiler Ost, Moselstr. 10, Telefon: 02403-6090080, Familienzentrum Wunderland (AWO), Pfarrer-Appelrath-Straße 10, Telefon: 02403-8894 05 und Familienzentrum Jahnstraße (BKJ), Jahnstraße 25, Telefon: 02403-508640.
 
Die Sprechzeiten sind in der Bürgerbegegnungsstätte jeden ersten und dritten Montag im Monat und im Familienzentrum Wunderland jeden zweiten und vierten Montag im Monat, jeweils von 08:30 bis 10:00 Uhr. Ansprechpartnerinnen sind: Saniye Kol (türkisch), Gabriele Gayak (polnisch), Olga Busse (russisch). Im Familienzentrum Jahnstraße beraten jeden ersten Dienstag im Monat, 14:00-15:00 Uhr, Jamila Hamadi (arabisch) und jeden ersten Donnerstag im Monat, 09:00-10:00 Uhr, Semiye Ganidagli (türkisch).
 
Beratungen außerhalb der Sprechzeiten können telefonisch vereinbart werden. Während den Schulferien kann der Übersetzer- und Begleitservice allerdings nicht in Anspruch genommen werden.
 
Die Unterstützung während den Sprechzeiten ist kostenfrei. Sollten Telefonate mit und Begleitungen zu Behörden, Ärzten oder anderen Institutionen notwendig sein, wird eine geringe Aufwandsentschädigung (Telefongebühr, Fahrtkosten) erhoben.

 

3.  „Unter uns“ Seite in der Filmpost

 
Eine Informationsseite in der Wochenzeitung „Filmpost“ berichtet monatlich über gesundheitliche und sozialpolitische Themen sowie Themen des Alltags in verschiedenen Sprachen.
- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar - 

Folgende Ausgaben sind bisher erschienen:


 

4. Ernährungsbildung (Prävention Adipositas)

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar - 
Übergewicht zählt zu den größten gesundheitspolitischen Herausforderungen im Kindes und
Jugendalter. Ein zu hohes Körpergewicht beeinträchtigt nicht nur die aktuelle Gesundheit und Lebensqualität, sondern erhöht auch die Gefahr für spätere chronische Krankheiten. Adipositas (Fettsucht) wird heute von der Weltgesundheitsorganisation als eine Epidemie eingestuft und als eines der zehn bedrohlichsten Gesundheitsrisiken bewertet. In Deutschland sind bereits 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig, 6,5 Prozent sogar adipös (Quelle: DAG e.V., 09/2007). Immer mehr Schuleingangsuntersuchungen berichten zudem über eine stärkere Betroffenheit von Übergewicht und Adipositas bei Kindern mit Zuwanderungsgeschichte.
Die Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziales beschäftigte sich mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Übergewicht und Adipositas im Kindes-/Jugendalter und Möglichkeiten der Prävention in Eschweiler“. Aktueller Anlass waren die alarmierenden Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Kreisgesundheitsamtes Aachen: Eschweiler belegt mit 15,8 Prozent übergewichtigen und adipösen Schulanfänger einen Spitzenplatz im Kreis Aachen, darunter sind Kinder mit Zuwanderungsgeschichte deutlich stärker betroffen.
Dr. med. Josef Michels, Leiter des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes und Mitra Koch, Gesundheitswissenschaftlerin und Ernährungsberaterin stellten in der öffentlichen Sitzung der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziales am 09.09.2008 die Ergebnisse der Studie des Kreisgesundheitsamtes vor und erörterten den gravierenden Handlungsbedarf in Eschweiler.
Insbesondere wurde deutlich, dass die Elternarbeit im Vorschulbereich ein wichtiger Baustein einer ganzheitlichen Adipositasprävention ist. Eine vollwertige Ernährung und ein gesundes Lebensumfeld sind wichtige Voraussetzungen für eine gute körperliche und geistige Entwicklung von Kindern. Da Ernähungsgewohnheiten in den ersten Lebensjahren gebildet werden, nimmt die Verpflegung im Vorschulalter eine bedeutende Rolle ein. Download Pressebericht
 
Das Familienzentrum Jahnstrasse bietet in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Eschweiler und dem Gesundheitsamt des Kreises Aachen derzeit einen Kurs „Ernährungsbildung“ für Mütter an. Unter Anleitung einer Gesundheitswissenschaftlerin und Ernährungsberaterin erweben Mütter mit und ohne Zuwanderungsgeschichte Grundlagen rund um das Thema Kinderernährung. Gesunde und schmackhafte Speisen mit kostengünstigen „Discounterprodukten“ und Produkten entsprechend der Jahreszeit werden zubereitet.

 

 

 

 

 

Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziales

Ansprechpartner: Stefan Pietsch

Rathaus der Stadt Eschweiler, Johannes-Rau-Platz 1, 52249 Eschweiler

Zimmer 231, Telefon: 02403/71-276

E-Mail: stefan.pietsch(at)eschweiler.de

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