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Integrationsmanagement in Eschweiler

Eschweiler hat eine traditionelle Zuwanderungsgeschichte. Es wurden Menschen aus anderen Ländern als Arbeitskräfte für Industrie und Bergbau angeworben, im Gastronomiegewerbe sind die Angebote internationaler Spezialitäten fester Bestandteil der Stadt, Flüchtlinge und Aussiedler wurden aufgenommen, Familienangehörige aus anderen Nationen zogen hierhin, Unternehmen internationaler Prägung schufen Arbeitsplätze.
 
Von den ca. 57.000 in Eschweiler lebenden Menschen besitzen fast 10 % eine ausländische Staatsangehörigkeit und weitere 10 % eine Zuwanderungsgeschichte. Menschen aus 103 unterschiedlichen Herkunftsländern, Ethnien und/oder Glaubenszugehörigkeiten leben in Eschweiler.
 
Grund genug für die nordrhein-westfälische Stadt, die Integration von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund in den Mittelpunkt zu rücken und eine eigene Abteilung für Integrationsangelegenheiten zu gründen.
 
Die Abteilung für Integrationsangelegenheiten widmet sich Beratungen zum Zuwanderungsgesetz, Einbürgerungen, Bildung, Härtefallberatungen und bietet eine Clearingstelle für interkulturelle Problembereiche. Außerdem berät und unterstützt sie Ämter und Institutionen in Migrationsfragen und betreut den Integrationsrat durch die Verwaltung.
 
Die Stadt Eschweiler beschäftigt sich schon seit längerem mit dieser Thematik.
Es begann mit einem klaren Bekenntnis zu antirassistische und interkulturelle Ausrichtung. (mehr siehe Entwicklungsprozess/ Meilensteine)
 
Entwicklungsprozess strukturierter Integrationsarbeit 
Seit 1995 werden Projekte und Feste in Kooperation mit dem Ausländerbeirat.           
Im Jahr 2000 bewarb sich die Stadt Eschweiler um den Titel „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“. Hierfür beschloss der Stadtrat der Stadt Eschweiler einstimmig die Resolution zum Kampf gegen die Diskriminierung der Minderheiten.
Am 02.08.2000 wurde der Stadt Eschweiler das Schild mit dem Titel „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“ von der Aktion „Courage – SOS Rassismus NRW“ verliehen. Als Zeichen gegen Rassismus wurden an vier Ortseingängen, nämlich in Dürwiß, Weisweiler, an der Rue Wattrelos sowie an der Stolberger Straße diese Schilder installiert.  Des Weiteren hat sich in Eschweiler im Jahr 1996 eine Initiative gegen Neofaschismus zusammengefunden und kämpft bis heute aktiv gegen Rechtsextremismus.
Die Bemühungen um eine systematisch gemanagte interkulturelle Ausrichtung begann mit der Beteiligung am Xenos- Projekt des Kompetenzzentrums Migration und Qualifizierung des DGB- Bildungswerks (Fit und kompetent für interkulturelle Öffnung der Verwaltungen und öffentlichen Betriebe) im Jahre 2002.
So hatte eine Gruppe von ausgewählten MitarbeiterInnen aus verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung die Gelegenheit, sich (im Zeitrahmen von 2002 bis 2004) nach dem Waik®- Konzept zu qualifizieren.
 
In diesem Zusammenhang würde auch Arbeitsgruppe Interkulturelle Migration (AgIM) gegründet, um Interkulturelle Ausrichtung und Öffnung als Querschnittsthema zu implementieren.
 
Mit dieser Gruppe wurde dann ein Teilleitbild zur interkulturellen Öffnung der Verwaltung vor allem in Bezug auf Integration erarbeitet.
 
 
Diese Bemühungen würden anerkannt, Die Integration in Eschweiler wurde durch den Bürgermeister zur „Chefsache“ erklärt. Eine Abteilung für Integrationsangelegenheiten gegründet, mit klaren Aufgaben und einer Steuerungsgruppe.


 

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