Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiierte Programm STÄRKEN vor Ort hat sich über einen Zeitraum von drei Jahren mit einem eige­nen Profil zu einem würdigen Nachfolger des Programms Lokales Kapital für soziale Zwecke und zu einer weiteren Erfolgsgeschichte entwickelt.

Die Aufgabenstellung von STÄRKEN vor Ort, das bundesweit in 280 Fördergebieten um­gesetzt wurde, lautete – verkürzt gesagt – bei jungen Menschen und Frauen für ihren Ein- bzw. Wiederein­stieg ins Erwerbsleben ein Fundament zu legen für eine gute Zukunft. Ein solches Fundament wurde seit 2009 bei über 220.000 Teilnehmenden in rund 9.000 Mikro­projekten gelegt. In den letzten Jahren haben die lokalen Initiativen die Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar in ihrem Stadtteil oder Landkreis erreicht, sie motiviert und zu ihrer Qualifikation beitragen.

Dabei standen immer die Menschen – gleich welcher Herkunft – im Mittelpunkt der Arbeit: Ihnen wurden durch den unablässigen Einsatz und das Engagement der im Programm han­delnden Akteure faire Chancen ermöglicht. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern haben sich in den Begleitausschüssen engagiert und bei der Erstellung und Umsetzung der lokalen Akti­onspläne in den Fördergebieten mitgewirkt. Direkt vor Ort, in Ihrem Stadtteil und Ihrem Landkreis haben Sie entschieden, wo die Fördermittel, die wir vom BMFSFJ aus dem Euro­päischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt haben, hinfließen sollen. Im Sinne des Namens STÄRKEN vor Ort haben Sie die Teilnehmenden sowie ihre Talente und Stärken gefördert.

Neben den zeitlich befristeten Mikroprojekten die durch das Programm unterstützt wurden, sind Akti­vitäten vor Ort integriert und wirken so langfristig und nachhaltig weiter. Die gezeigten Erfolge haben also auch die Personen überzeugt, die vor Ort Verantwortung tragen. Alle Mikroprojekte haben jedoch eines gemeinsam: Sie haben in den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Hoffnung, neuen Mut und neues Selbstvertrauen geweckt.

Ich danke allen ganz herzlich, die das Programm STÄRKEN vor Ort so kreativ, engagiert und er­folgreich umgesetzt haben. Die nachfolgende Dokumentation gibt einen lebendigen Einblick in die Vielfalt und Qualität der Projekte sowie das große Engagement der Akteure vor Ort. Und sie ist ein Beleg dafür, dass sich die Hingabe, die harte Arbeit und der unerläss­liche Einsatz für die Menschen gelohnt haben.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Freude bei der Lektüre und für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

 

 

Dr. Hermann Kues

 

Stärken in Eschweiler

Eingestellt von Daniel Märtin.

Herzlich Willkommen in unserem Internetportal.

Aktuelle Termine 2011


Informationen zu "STÄRKEN vor Ort"

Mit STÄRKEN vor Ort werden Kleinstprojekte in benachteiligten Stadtteilen und strukturschwachen Regionen gefördert, die soziale Infrastrukturen aufbauen und dadurch benachteiligte Jugendliche bei der sozialen, schulischen und beruflichen Integration unterstützen. Damit trägt das Programm nachhaltig zur Verbesserung der lokalen Integrations- und Beschäftigungssituation bei. Auch Frauen, die in das Berufsleben einsteigen oder nach einer familienbedingten Pause wieder ins Erwerbsleben zurückkehren möchten, profitieren von STÄRKEN vor Ort.

Zurzeit werden bundesweit 264 Fördergebiete in 213 Kommunen und Landkreisen durch STÄRKEN vor Ort gefördert. Finanziert wird STÄRKEN vor Ort aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF); gesteuert wird das Programm durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hintergrund

Soziale Ungleichheiten und mangelnde Integration können den Zusammenhalt einer Gemeinschaft beeinträchtigen. Verlierer sind oft diejenigen, die ohnehin am Rande der Gesellschaft stehen und weniger Chancen auf Bildung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe besitzen. In strukturschwachen Regionen können diese Probleme in verschärfter Form auftreten.

Durch das Programm STÄRKEN vor Ort fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend integrations- und beschäftigungswirksame Mikroprojekte. Das Programm wird insbesondere in strukturschwachen Städten und Landkreisen eingesetzt und kommt auch Frauen zugute, die nach einer familienbedingten Pause ins Erwerbsleben zurückkehren möchten (Weitere Informationen bietet das Programm Perspektive Wiedereinstieg).


Europäische Sozialfonds

Europäische Sozialfonds für Deutschland

Der Europäische Sozialfonds wurde mit Gründung der Europäischen Wirtschafts- gemeinschaft 1957 ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit schafft er Arbeitsplätze, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei. Ziel der Europäischen Union ist es, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Jeder Mitgliedstaat und jede Region entwickelt dabei im Rahmen eines Operationellen Programms eine eigene Strategie. Damit kann den Erfordernissen vor Ort am besten Rechnung getragen werden.

Links zu SvO

Hier erhalten Sie weitere Informationen